Ja, das ist hier die Frage, wo wir Heilpraktiker doch so einen
schönen Beruf haben, auf den wir uns ganz individuell vorbereiten können. Nach
der Überprüfung durch den Amtsarzt können wir uns niederlassen und eine Praxis
eröffnen. Sind wir gut und therapieren unsere Patienten erfolgreich, haben wir
auch ein gutes Einkommen. Voraussetzung ist allerdings, dass das Praxismanagement
stimmt, denn von den „roten Zahlen“ kann niemand existieren, auch kein Hp.
Diese Situation weckt natürlich viele Neider, die uns bedrängen oder zu schaden
versuchen. Ärzte mögen uns nicht, die Grosspharma hält uns für überflüssig und
die Politik nimmt uns nicht recht wahr. Allein als Einzelkämpfer können wir
uns dagegen nicht wehren. Deshalb brauchen wir einen Verband, in dem wir gemeinsam
jede Unbill abwehren.
Im „Dritten Reich“ gab es einen Hp-Verband. Heute gibt es viele. Die Großverbände
haben sich in den DDH zusammengeschlossen und sind damit die größte Hp-Vereinigung.
Daneben haben wir noch einige kleinere Verbände, die sich auf irgendwelche Problemlösungen
spezialisiert haben. Zu diesen zählt auch unser Verband. Unsere Arbeitsschwerpunkte
sind: Praxismanagement, Hilfestellung und Beratung bei allen Praxisproblemen
und bei Leistungsdifferenzen mit der PKV. Insbesondere bei Leistungsverweigerungen
nehmen wir Ihnen die Arbeit ab. Wir korrespondieren für Sie und Ihre Patienten
mit der PKV, stellen einen RA, wenn es zur Leistungsklage kommen sollte. Darüber
hinaus bieten wir Ihnen Fachfortbildungen an. Unser Vorstand setzt sich für
diese Legislaturperiode wie folgt zusammen: Vorsitzender Hp Wilfried Pieper,
stellv. Vorsitzende Hp'in Erika Happel und Hp Wolfgang Bischoff, Kassenwart
Hp Bernd Sierig, Fachfortbildung Hp'in Marie-Luise Holdinghausen, Medienbeauftragter
Hp Armin Wolf.
Alle Vorstandsmitglieder arbeiten absolut ehrenamtlich – ohne Aufwandsentschädigung.
Beiträge werden nur für Verbandsarbeit eingesetzt.
Unser Verband, den wir mit Absicht „Hp-Berufshilfe“ genannt haben, wurde 1993
gegründet, weil wir eine Lücke bei der Tätigkeit der Großverbände erkannt hatten.
Weil dort die individuelle Betreuung der Mitglieder nicht mehr erfolgt, haben
wir uns darauf konzentriert, bei allen Praxisproblemen zu helfen. Der persönliche
Kontakt ist uns sehr wichtig.
Deshalb hören wir auch gern von Ihnen, ob Sie mit unserer Arbeit zufrieden
sind. Für aufbauende Kritik sind wir immer offen. Sagen Sie uns, was wir
noch besser machen können. Sie dürfen sicher sein, dass wir Ihre Ratschläge
befolgen. Sollten Sie mit unserer Arbeit zufrieden sein, dann bitte werben Sie
für uns. Für Ihre Unterstützung sind wir dankbar, sie spornt uns zu weiteren
Leistungen an.
Und bedenken Sie stets: Nur gemeinsam sind wir stark!