Nahezu täglich ist es ein aktuelles Thema in den Medien: die
staatliche Rente, sofern man darauf Anspruch hat, wird künftig im Alter nicht
mehr reichen. Um später aber nicht in Not oder Armut zu kommen, ist private
Vorsorge unumgänglich.
Nun zählen wir HP zu den freien Berufen, für die es im Allgemeinen keine staatliche
Rente gibt, es sei denn, jemand hat im Vorberuf einen Anspruch erworben und
zahlt darauf weiterhin ein. Aber selbst in diesem Fall wird die Rente im Alter
nicht reichen.
In den übrigen freien Berufen - Ärzte, Apotheker, Juristen und Journalisten
- gibt es standesgemäße Versorgungswerke, die uns leider fehlen. Also ist jeder
von uns für sich gehalten, für sein Alter vorzusorgen.
Eine Möglichkeit sind Immobilien. Hat man im Laufe der Berufsjahre eine Praxis
im eigenen Haus betrieben, kann man diese später verpachten. Doch hat sich gezeigt,
dass dieses Versorgungsmodell sehr unsicher sein kann. Man sollte nicht darauf
bauen, sondern über Versicherungen einen gangbaren Weg sichern.
Da bietet sich die klassische Lebensversicherung an, aber durch Wegfall der
Steuerfreiheit auf einmalige Kapitalabfindung nach § 20 EStG hat diese Anlageform
für Freiberufler an Attraktivität verloren. Das gleiche gilt für Anlagen auf
Fondsbasis.
Die Riesterrente kommt für uns auch nicht in Frage. Sie ist nur interessant
für angestellte Personen, z. B. für einen mitarbeitenden Ehepartner.
Die beste Variante für uns HP wäre die Basis- oder Rürup-Rente. Bei dieser Sparform
ist die steuerliche Förderung der besondere Vorteil. Der Freiberufler kann hier
momentan bis zu € 13.200,- p. a. als Altersvorsorgeaufwendung absetzen. Dies
führt zu erheblichen Steuervergünstigungen. Die Anlage der Sparbeträge ist variabel.
Vieles ist möglich, von klassisch-konservativ bis fondsgebunden. Das HP-Versorgungswerk
"heilwesen" hat ein interessantes Konzept entwickelt: "HP-Rente 2008".
Da jedem Abschluss eine fundierte Beratung vorausgehen sollte, vermitteln wir
Sie gern an versierte Fachleute. Denn auch im Finanzbereich gilt: nur eine fundierte
Anamnese kann zu einer sinnvollen Therapie führen.
Fragen Sie uns - die HP Berufshilfe