Qualitätsmanagement = Praxisstandard = Zukunftssicherung


Veröffentlicht im "Natur-Heilkunde Journal" Nr. 4/2005

Wie steht es um den Berufsstand des Heilpraktikers?

Da ist zum einen die Gesundheitsreform der Regierung, die seit dem 1. Januar 2004 viele naturheilkundliche Präparate vom Markt genommen hat. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Eine große Anzahl von PKV-, Beihilfe- usw.- Kassen können sich HP-Therapien nicht mehr leisten. Das heißt, die Patienten müssen die Behandlungen aus eigener Tasche bezahlen. Inwieweit ist der normale Bürger fähig, diese Kosten aus der eigenen Tasche zu zahlen? Ebenso ist die HP-Überprüfungsverordnung der zuständigen Gesundheitsämter verschärft worden. Hilfe von der EU ist für den Berufsstand auch nicht zu erwarten. Den Bürokraten in Brüssel wäre es recht, wenn der Berufsstand aufgehoben würde. Die Ärzteschaft ist zu einem hohen Prozentsatz gegen die Naturheilmedizin und versucht, auch auf diesem Wege den Berufsstand des Heilpraktikers zu untergraben. Hilfe bekommen sie durch die Medien, die den Berufsstand als Scharlatanerie und Hexenwerk verspotten. Die großen HP-Verbände ziehen zwar an einem Strang, aber in verschiedene Richtungen. Auch hier ist nicht viel Unterstützung, kein einheitliches Auftreten zu erwarten.

Was kann der einzelne Heilpraktiker tun?

Zum einen, sich stärker in den Verbänden engagieren und daran mitarbeiten, dass alle Verbände in eine Richtung an einem Ziel arbeiten. Gemeinsam sind wir stärker und können mehr bewegen in der Politik, bei den Kassen usw. erreichen. Um dies zu verwirklichen sollten folgende Punkte beachtet werden:

Natürlich ist für so ein Qualitätsmanagement einiges zu tun: Durch die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Praxis, durch Prozessoptimierung ergeben sich optimale Arbeitsabläufe, Zeitersparnis und optimaler Patientendurchlauf. Durch strukturierte Abläufe entsprechend den gesetzlichen Richtlinien werden weniger Fehler gemacht, was weniger Kosten verursacht. Der Nachweis der Behandlungsqualität gegenüber den Kostenträgern bedeutet weniger Anfragen durch selbige, die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit erhöht sich. Durch Aus- und Weiterbildung von Ihnen und ihren Mitarbeitern sind Sie auf dem neusten Stand, haben die besten Behandlungsmethoden für ihre Patienten. Verbesserte Anpassungsfähigkeit erleichtert, sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen, was in der Zukunft immer wichtiger sein wird. Die Transparenz der Prozesse führt zu Rationalisierung von Diagnostik und Therapie. Das sind nur einige wichtige Vorteile.

Was wird benötigt?

Ein Qualitätshandbuch für die HP-Praxis muss unter anderem beinhalten: Dies sind nur einige Punkte aus einem Qualitätshandbuch nach ISO 9001 2000 das in den Arztpraxen und Kliniken bereits angewendet werden.

Hilfe bei der Einführung:

Arthur Bruno Hodapp
Praxismanagement-Training-Consulting
bruno.hodapp@t-online.de
Fax: 0621. 8 41 41 79