Liebe Mitglieder,
mit innerer Genugtuung habe ich in der „Naturheilkunde“ unter Politik
02/2010 den Artikel des Chefredakteurs Hp Karl F. Liebau zu „DDH ???“
gelesen. Ich gratuliere ihm zu dieser klaren Analyse.
Er fragt, ob nach der DDR nun auch die DDH zu Ende
geht. Zumindest scheint sie derb zu brökeln. Lt. Hp Liebenau bestimmt
in der losesten und harmlosesten Hp-Verbindung der Langsamste das
Tempo. Die vereinbarte „Einstimmigkeit“ und „Einigkeit“ stand nur auf
dem Papier. Er bescheinigt den Hp-Verbänden – bzw. ihren Präsidenten
in den DDH: Inaktivität, mangelnde Koordination und Professionalität.
Hinzu kommt das Nichteinhalten von Beschlüssen.
Ich stehe also mit meiner häufig wiederholten Behauptung, dass die DDH
nur den Stillstand verwaltet und berufspolitisch nichts zu unseren Gunsten
bewegt, nicht allein. In Hp Liebenau, der einst Präsident von FDH und Koop
war, haben wir einen exzellenten Kenner der Szene, dem man ein klares
Urteil zutrauen darf. Wenn er hofft, dass jede Krise auch eine Chance bietet,
so dass alle Verbände zusammenkommen und endlich mit einer Stimme
sprechen, spricht er mir damit aus der Seele. Die Einstimmigkeit unter
Ausschluss der Profilneurosen verschiedener „Präsidenten“ war schon
immer meine Forderung. Das Gezänk untereinander hat unserem Image
in der Öffentlichkeit stets geschadet und in der Politik zu tauben Ohren
für unsere Anliegen geführt.
Nun hat ja der FDH-Präsident seine Fühler zu Nicht-DDH-Verbänden
ausgestreckt und zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Hoffentlich
ist es nicht nur eine Finte, sondern wie Hp Liebau hofft, ein Weg zu neuen
Ufern. Das setzt natürlich voraus, dass Präsident Zizmann die Hps nicht
mehr nach gut und böse trennt.
In eigener Sache muss ich eine Korrektur machen zu meinem Artikel
„Wozu ein Beurfsverband?“ Ich hatte darin unseren Vorstand vorgestellt.
Die Zeitspanne, die inzwischen vergangen ist, hat leider Änderungen gebracht.
Auf der letzten JHV wurde ich mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden
gewählt, um die Identität unseres Verbandes – Hilfsorganisation für Mitglieder
– zu erhalten, die die Mitbewerberin um den Vorsitz in einen Großverband -hauptsächlich
HpA -Psych – als Vehikel für die Weiterbildungs- schulen umwandeln wollte. Leider
wurde ich kurz nach der Wahl schwer krank und musste für 18 Wochen ins Krankenhaus,
wo ich ums Überleben gekämpft habe. Diese Phase haben die unterlegene Kandidatin
und ihre iAnhänger wahrgenommen, gegen mich zu intrigrieren. Mich hat das sehr
betroffen gemacht, zumal ich mich nicht wehren konnte. Als ich meine Vorstandsarbeit
wieder voll aufgenommen hatte, wollte man mich mit infamen Unterstellungen,
die keinerlei Substanz hatten, zum Rücktritt zwingen. Sonst würden einige Vorstandsmitglieder
zurücktreten. Ich habe mich nicht nötigen lassen und werde mein Amt für die
gewählte Zeit wahrnehmen, dann allerdings nicht wieder kandidieren und gern
einem jüngeren Kolleg/in Platz machen.
Aus dieser Situation ergaben sich jetzt drei Rücktritte im Vorstand, so dass wir
auf der kommenden JHV am 24.04.2010 im Hotel „Der Kaiserhof“, Porta
Westfalica, Ergänzungswahlen vornehmen müssen.
Es liegt mir auch sehr am Herzen, dass wir dann über meine Nachfolge
diskutieren und den Fortbestand unseres Verbandes festschreiben.
afür ist jede Stimme gefragt. Bitte kommen Sie vollzählig und entscheiden
Sie mit.