Jahreshauptversammlung 2003


Der alte Vorstand ist der neue!

Wie alle Jahre wieder - jetzt zum 9.mal, also im 10. Jahr unseres Bestehens, fand die Jahreshauptversammlung im Hotel "Kaiserhof", Porta Westfalica, statt. Diesmal standen unter anderem Vorstandswahlen an. Nachdem dem bisherigen Vorstand das Vertrauen ausgesprochen worden war, trat er geschlossen auch wieder zur Neuwahl an. Erster Vorsitzender blieb Hp Wolfgang Bischoff, seine Stellvertreter sind nach wie vor Hp'in Anne-Charlotte Friede und Hp Armin Wolf. Als Geschäftsführer wurde Hp Wilfried Pieper im Amt bestätigt.

Im Geschäftsbereich kam zum Ausdruck, dass die wirtschaftliche Lage im Berufsstand im zurückliegenden Jahr schwieriger geworden ist. Das kam auch im Kassenbericht zur Sprache. Die Beitragsrückstände waren noch nie so hoch. Davon abgesehen hatte der Verband aber eine kontinuierliche Entwicklung. Die Mitgliederzahl ist weiter gestiegen. Die Hilfestellung für Mitglieder bei Praxisproblemen hat deutlich zugenommen und bezieht sich mehrheitlich auf Leistungsdifferenzen mit der PKV, die sich inflationär entwickelt haben. Dass dafür das leidige Gutachterunwesen in unserem Berufsstand hauptverantwortlich ist, wurde mit Auszügen aus Gefälligkeitsgutachten eindrucksvoll belegt.

Der Kassenbericht wies eine solide, sparsame Haushaltsführung aus. Aufwandsentschädigungen für den Vorstand wurden - wie bisher - nicht bezahlt, dagegen wurde aber mehr Geld für Rechtsberatung an unsere Rechtsanwälte ausgegeben. Doch dies geschieht zum Wohle unserer Mitglieder, damit wir sie erfolgreicher vertreten können.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein eindrucksvolles Fachreferat des Kollegen Hp Roman Hausherr, der wieder alle Teilnehmer mit seiner sachkundigen Vortragsweise in seinen Bann zog. Anschließend nahm der Geschäftsführer Wilfried Pieper noch einmal ausführlich zu berufspolitischen Fragen und zu dem "Reformkurs" der nationalen und europäischen Gesundheitspolitik Stellung . Wobei wieder einmal festzustellen war, dass wir Hp zur eigenen Problemlösung viel zu wenig tun. Alle Mitglieder wurden aufgerufen, sich für den Beruf mehr zu engagieren, Aufgaben zu übernehmen und Kontakte zu regionalen Politikern zu suchen.

Die Versammlung schloss mit einem Gedankenaustausch in geselliger Runde.